LEITARTIKEL n°14

Giovanni An der Seite von denjenigen, die arbeiten

Giovanni Sedino

Wir sind bereits nach der Hälfte von diesem 2017 angekommen, der laut den offiziellen Abschätzungen das Jahr des Aufstands sein sollte. Zwar gibt es viele Unternehmen, die viele Aufträge und hervorragende Aussichte für die Zukunft haben, aber in der Tat wächst das Land nicht, wie es sollte, und die Anzahl von Menschen, die von Armut bedroht sind, erhöht sich.

Wie immer ist es ein Land mit zwei Geschwindigkeiten: einerseits das Privatunternehmen, das allerlei Schwierigkeiten überwindet und sich ändert, um weiter zu gehen; andererseits das öffentliche System, das sich nie ändert, äußert schwer und von unendlichen Schwierigkeiten belastet, die immer gleich sind und nie gelöst werden.

Solche Politik ist aus dem Notstand vom katastrophalen Referendum von Dezember 2016 entstanden, und scheint besser als diejenigen, die zur Gewinnung der Wahlen geplant sind  – auch wenn niemand wirklich die Wahl gewinnt: sobald sie im Parlament eintreten, wechseln sich Gewinner und Verlierer Rollen, Ideen, Menschen usw..

Wir müssen tausende Notfälle bewältigen: einigen sind unvermeidbar- Erdbeben, schwere Schneefalle und die daraus resultierenden Lawinen – aber alle andere – Brände, finanzielle Zusammenbrüche, Mikro- und Makr-Kriminalität, völlig außer Kontrolle Einwanderung, ein großer Teil des Landes, das immer nie fortfährt, unwirksames und manchmal nicht existentes Recht usw. – sind sehr vermeidbar und vorhersehbar, aber werden schlecht oder überhaupt nicht verwaltet.

Alles scheint in Italien extrem schwierig zu sein: von der Kontrolle der Banken – man sieht erst jetzt, dass sie den Bürgern beträchtliche Vermögen gestohlen und Tausenden Menschen und Unternehmen in die Knie gezwungen haben – zur einfachen Kontrolle von unseren Staatsgrenzen und also das Einhalten unserer Staatshoheit, die irgendwie in unserer Konstitution eingeplant sein sollte (glaube ich).

Einige Bilder aus der 15. Internationalen Architekturausstellung La Biennale in Venedig 2016.

Alles, was andere Länder einfach und schnell machen, ist für uns kurz- und langfristig unmöglich.

Trotz des alles glaubt noch meine Generation, nicht zu jung und nicht zu alt, in diesem Land, die bessere tagen gesehen hat, und versucht durch tägliche Engagement, ihm neuer Glanz zu geben. Ich weiß aber nicht, ob unsere Kinder der gleichen Meinung sind, oder ob sie lieber haben, ihre Glück in anderen weniger attraktiven aber beruhigenderen Orten zu suchen.

In diesem Kontext wächst Finiture beträchtlich, der Export-Anteil bedeckt den 95% des Umsatzes und zahlreiche technisch hochentwickelte Anlagen gestalten sich Monat nach Monat.

Es wird ein sehr heißer Sommer sein, wegen der zahlreichen Anlagen die gerade in Betrieb genommen werden und die zwischen Juli und August in Fertigung laufen werden. Italien halt in August komplett, aber wer mit Ausland arbeitet, der den Notwendigkeiten seiner Kunden sich anpasst und halt nie.

2017 ist sehr gut gestartet und wird sich auch sehr gut schließen, wir arbeiten gerade für 2018 mit der Hoffnung und in der Überzeugung, es wird ein weiteres sehr befriedigendes Jahr für Finiture sein.

Schönen Sommer an allen.